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Modellprojekte in Schleswig-Holstein

Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ werden Modellprojekte in den einzelnen Bundesländern gefördert. Aktuell gibt es fünf Modellprojekte in Schleswig-Holstein. Das Landesdemokratiezentrum SH pflegt einen themenbezogenen Austausch zu diesen und übernimmt die Vernetzung zwischen den Modellprojekten und anderen Initiativen im Land. 

Im Folgenden können Sie sich über die einzelnen Modellprojekte informieren.


Projekt „DISSkriminierung“

„DISSkriminierung“ ist ein Projekt mit dem Ziel Jugendliche zu empowern, die in ihrem Alltag immer wieder Diskriminierungserfahrungen erleben und eventuell selbst auch diskriminierend handeln. Jugendliche of Color oder postmigrantische Jugendliche, die potenziell von Diskriminierung betroffen sind, treten als Expert_innen für das Thema Diskriminierung auf. Sie setzen eigene Miniprojekte um und verschaffen sich so Gehör in der Öffentlichkeit.

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Projekt Landgewinn

Empowerment von Zugewanderten in ländlichen Räumen : Zentrales Ziel von Landgewinn ist es, Zugewanderte in ländlichen Räumen darin zu unterstützen, sich über die möglichen politischen und gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten in ihrer Region sowie über ihre eigenen Ressourcen bewusst zu werden, und diese Möglichkeiten und Mittel so auszuschöpfen, dass ihre Mündigkeit gestärkt wird, sie selbstbestimmt leben können und als gleichwertige, demokratische Subjekte in der Gesamtgesellschaft anerkannt werden und an partizipativen Entscheidungsprozessen teilnehmen können.

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Modellprojekt "ZUGÄNGE SCHAFFEN" - Konzeptwerkstatt "Antisemitismus"

Der Träger des Modellprojekts unterstützt seit 2002 Schulen und Jugendeinrichtungen in der Region Herzogtum Lauenburg / Südholstein / Hamburg bei der Vermittlung der Themen Judentum und Holocaust. Das im Rahmen des Bundesprogramms geförderte Projekt will das in den regionalen Schulen gut etablierte Vorgängerprojekt „Leben mit dem gelben Stern“ als Versuchsraum fortentwickeln, um dort mit neuen Konzepten zur Vermittlung von Inhalten zu den Themenkomplexen „Antisemitismus“, „aktueller Antisemitismus“ und „zeitgemäße Vermittlung von Wissen über den Holocaust“ Erfahrungen zu sammeln, aus denen sich nachfolgend Unterrichtsleitfäden entwickeln lassen.

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Projekt "Kick-off"

Das Modellprojekt „Kick-off“, soll gefährdete Personen gegen extremistisches Gedankengut stärken, Bedienstete in ihrer Handlungssicherheit festigen sowie Distanzierungsprozesse bei radikalisierten Personen einleiten und begleiten. Es wird von der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein (TGS-H) im Trägerverbund mit dem Kieler Antigewalt- und Sozialtraining (KAST) durchgeführt wird, arbeitet sowohl präventiv als auch intervenierend und richtet sich damit an verschiedene Zielgruppen. Durch den Trägerverbund werden sowohl der Bereich Islamismus als auch der Bereich Rechtsextremismus abgedeckt.

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Projekt PLATTE

Das Modellprojekt „PLATTE - Plattform für antirassistische Bildungsarbeit“ fördert und stärkt den Aufbau antirassistischer Strukturen und demokratischer Kultur in Schleswig-Holstein. Es engagiert sich gegen menschenverachtendes Denken unter Jugendlichen, die an ihren Schulen für Diskriminierung in der Gesellschaft und respektvollen Umgang untereinander sensibilisiert werden sollen.

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